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Freitag, 1. April 2011

Kap3

 


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                                                               Das Angebot und Überredungskünste     



Bellas Sicht :

Nachdem ich aus der Praxis weggelaufen war, wusste
ich nicht wohin. Ich war so aufgewühlt. Ich hatte Alice
alles erzählt und ausgerechnet dieser Dr. Cullen musste 
das mitbekommen. Wie viel hatte er gehört ? Mir war 
das so peinlich gewesen, das ich kurzentschlossen weg 
bin. Jetzt ging ich durch Seattle von einem Laden zum 
nächsten und fragte überall, ob sie Arbeit für mich hätten. 
Ich bekam überall die gleiche Antwort.

" Tut uns sehr Leid, aber wir brauchen niemanden ".

Wie sollte ich denn Arbeit finden, wenn niemand jemanden
benötigte ? Ich würde wirklich alles machen, vom Tellerputzer
über Putzfrau, sogar die Toiletten würde ich putzen. Aber es 
gab einfach keine Arbeit für mich, das würde schwieriger 
werden, als ich gedacht hatte, und eine Wohnung brauchte ich 
auch noch. Ich konnte doch nicht einfach bei Alice einziehen. 
Nein, das würde ich nicht machen, sie bräuchte auch ihre 
Privatsphäre. Obwohl ich glaubte, das Alice ausflippen würde, 
wenn ich ihr sagte das ich nicht bei ihr wohnen würde.

Ich war so müde, mich nahm die ganze Sache mehr mit, als 
ich zugeben wollte. Ich merkte wie mir leicht schwindelig wurde, 
was auch kein Wunder war, denn ich hatte seid gestern Abend 
nichts mehr gegessen und das letzte heute Morgen getrunken. In 
der nähe sah ich einen Park und dort ging ich erst einmal hin. Ich 
musste mich erst einmal hinsetzten und ausruhen, seid ein paar 
Stunden lief ich bereits durch die Stadt und mittlerweile taten mir 
auch schon die Füße weh. Ich setzte mich auf eine der Bänke die 
dort standen und strich mir automatisch über meinen Bauch. Ich
würde mein Baby niemals hergeben, das konnte ich einfach nicht. 
Auch konnte ich es nicht nachvollziehen, wenn Mütter einfach ihre
Babys weg gaben oder wegmachten, aus welchen Gründen auch
immer. Das war so was von herzlos. Mir liefen schon wieder Tränen 
im Gesicht runter die ich einfach wegwischte. Ich merkte, das mein
Handy klingelte, Gott sei Dank hatte ich noch eins, das hatte Maik 
vergessen mir wegzunehmen. Ich sah auf das Display, Alice stand 
dort. Na toll, die würde mir die Hölle heiß machen.

" Ja ?", sprach ich leise ins Handy.

" Bella, verdammt wo bist du ? Ich versuche schon eine Ewigkeit 
dich zu erreichen. Weißt du überhaupt, was ich mir für Sorgen um
dich gemacht habe ? Du kannst doch nicht einfach so abhauen....", 
schrie sie ins Handy, ich ließ sie aber nicht mehr ausreden.

" Beruhige dich Alice, mir geht es gut ", flüsterte ich und merkte
meine Erschöpfung und das Schwindelgefühl wurde wieder stärker.

" Bella das stimmt doch nicht, ich höre es an deiner Stimme. Wo bist 
du und was ist los und sag mir jetzt nicht, das es dir gut geht ", Alice 
war richtig wütend aber auch besorgt, das hörte ich raus.

" Ich bin durch Seattle gelaufen und habe überall nach Arbeit gefragt, 
aber niemand braucht jemanden. Jetzt sitze ich in einem Park hier an
der Stadt, ich brauchte eine Pause, weil....", sollte ich ihr wirklich die 
Wahrheit sagen ? Sie würde sich doch nur unnötig Sorgen machen, 
und das wollte ich nicht.


Alice Sicht :

" Was...was ist mit dir ?", ich bekam Panik. Irgendetwas stimmte 
nicht und sie wollte es mir nicht sagen.

" Na ja, mir war ein bisschen schwindelig und da habe ich mich in 
den Park gesetzt und...", ich lies sie nicht mehr ausreden.

" Dir war was ? Wann hast du zum letzten Mal etwas gegessen und
getrunken? Und ich will die Wahrheit wissen !", jetzt war ich definitiv 
sauer. Verdammt sie ist schwanger und musste auf sich aufpassen.

" Na ja, gestern Abend, heute Morgen hatte mich doch Maik gleich
vor die Tür gesetzt ", man merkte Bella an, das es ihr peinlich war, 
dies zuzugeben. Ich stöhnte nur noch auf.

" Pass auf Bella ", ich sah auf meine Uhr und merkte dabei nicht, das
Dr. Cullen hinter mir stand. " In ein paar Minuten habe ich Feierabend, 
du bleibst da jetzt sitzen und ich hole dich dort ab ", sagte ich zu ihr
und duldete keine Wiederworte.

" Ich kann auch alleine gehen ", sagte Bella mir doch allen ernstes.

" In welchem Park bist du ?", ich ging überhaupt nicht auf ihre Äußerung 
ein.

" Ähm, in dem Park in der Nähe der Praxis ".

" Gut ich komme und hole dich, und du bewegst dich nicht vom Fleck.
Oder willst du dein Kind gefährden ? Dir geht es nicht gut und ich
lasse dich garantiert nicht alleine gehen ", sagte ich ihr und drehte mich 
dabei um und sah genau in das Gesicht von Dr. Cullen.

" Hmm...ist in Ordnung. Alice ? Bist du mir noch böse ?", Bella fing an
zu weinen und ich konnte ihr dabei einfach nicht mehr böse sein. Wie
auch, sie konnte doch an der ganzen Sache nichts.

" Nein bin ich nicht, aber sei bitte nicht mehr so leichtsinnig. Wir reden 
dann nach her. Ich habe eventuell eine Lösung für dich, also bis gleich ",
ich legte auf und musste erst einmal tief Luft holen. Ich strich mir mit meiner 
Hand über das Gesicht, wieso musste er das auch mit Bella machen.

" Alice ist alles in Ordnung mit Ihnen ?", Dr. Cullen sah mich fragend an.

" Ich habe endlich Bella erreicht. Sie ist die ganze Zeit von einem Laden
zum nächsten gerannt und hat nach Arbeit gefragt. Aber niemand brauchte
jemanden. Dann ist ihr schwindelig geworden, und sie hat sich in den Park
hier in der Nähe hingesetzt. Sie hat doch allen ernstes das letzte Mal 
GESTERN ABEND etwas gegessen ", zum Ende des Satzes wurde ich 
immer lauter. Ich konnte es immer noch nicht glauben und schüttelte mit
meinem Kopf.

" Moment, aber sie ist doch schwanger, sie und auch das Kind müssen 
etwas haben ", er zog seine Augenbrauen zusammen und man sah ihm an,
das er darüber nachdachte.

" Habe ich ja auch gesagt, aber wie es aussieht, hat Bella wohl kein Geld 
dabei. Wie ich Maik kenne, hat er ihr alles abgenommen. Ich gehe gleich
nach Feierabend hin und hole sie ab ", dabei sah ich wieder auf meine Uhr.
Noch Zehn Minuten.

" Sie können schon gehen, wenn sie wollen und sprechen Sie mit ihr über
mein Angebot. Ich würde mich freuen, ihr helfen zu können. Und wenn sie 
es sich zutraut mit einem dreijährigen Kind umzugehen, können wir es mit
ihr versuchen. Den Tiffany ist alles andere als zuverlässig. Ich könnte
wirklich jemanden gebrauchen, dem ich meine Prinzessin anvertrauen kann ",
er lächelte dabei, er dachte wohl an seine Tochter.

" Danke, werde ich machen, obwohl ich glaube, das es schwer werden 
dürfte. Bella ist so was von Stur, wie ein Maulesel ", dabei lachte ich und
Dr. Cullen viel in mein lachen mit ein.

Ich zog mich noch schnell um und holte meine Tasche um mich auf den Weg
zu Bella zu machen. Gott sei Dank hatte ich mein Auto dabei, denn ihr Koffer
musste auch noch mit. Es war wirklich nett von Dr. Cullen, das er mich schon 
früher gehen lassen hat. Er hatte so viel Verständnis für Bella ihre Lage, ich 
hoffe nur das sie sein Angebot annehmen würde. Das hieße, sie heute
Abend noch bearbeiten, und Morgen einfach mitnehmen, damit sie sich mit 
ihm über alles weitere besprechen konnte.


Edwards Sicht :

So wie es aussah, war kein weiterer Patient mehr da. Endlich geschafft, 
ich freute mich schon auf meine Prinzessin. In der Woche hatte ich einfach 
zu wenig Zeit für sie weil ich ja arbeiten musste. Aber dafür holten wir alles am Wochenende nach. Das war dann immer unsere Zeit zusammen.
Ich ging nach vorne und hörte Alice ganz aufgeregt telefonieren. Sie war
irgendwie sauer, aber warum und auf wenn ? Nachdem Alice dann aufgelegt
hatte, sagte sie mir, das sie mit Bella gesprochen hatte. Sie war wohl die
ganze Zeit seid dem sie hier weg war, durch Seattle gelaufen und hatte überall 
nach Arbeit gefragt. Das imponierte mir, sehr sogar. Sie tat wirklich alles um
an Arbeit zu kommen. Alice erzählte mir dann, das Bella im Park saß weil ihr
schwindelig geworden war. Sie hatte wohl gestern Abend das letzte Mal
etwas gegessen. Das ging doch nicht, sie war schwanger und musste etwas
zu sich nehmen. Aber wie Alice mir sagte, hatte dieser Maik sie gleich 
heute Morgen rausgeworfen und das wohl auch noch ohne Geld. Ich konnte 
so etwas nicht nachvollziehen. Wie konnte man jemanden so etwas nur antun
und zumal noch jemanden, der ein Kind von einem bekam. Ich konnte nur 
hoffen, das sie mein Angebot annehmen würde, aber Alice wollte sie heute
Abend noch bearbeiten. Ich schickte dann Alice, da wir sowieso keinen 
Patienten mehr hatten, früher in den Feierabend, damit sie sich um Bella
kümmern konnte.


Alice Sicht :

Ich kam in dem Park an und suchte Bella, die ich auch dann sehr schnell
fand. Sie saß auf einer Bank und war sehr bleich im Gesicht.

" Man Bella, was machst du nur für Sachen. Wir fahren jetzt nach Hause
und auf dem Rückweg holen wir uns noch eine Pizza ", ich nahm Bella in 
den Arm und drückte sie erst einmal, dann zog ich sie hoch und faste sie 
an die Hand. Wir gingen zu meinem Wagen und fuhren dann zu einer
Pizzeria, dort holte ich für uns beide jeweils eine Pizza und einen Salat für
uns. Zu Hause angekommen setzte ich mich erst einmal mit Bella an
meinen Küchentisch und dort aßen wir unsere Sachen. Danach sah Bella 
schon gleich etwas besser aus. Sie musste unbedingt regelmäßig etwas zu 
sich nehmen. Wir räumten dann noch alles weg und setzten uns ins 
Wohnzimmer, dort wollte ich Bella von dem Angebot erzählen.

" Bella, du hast ja mitbekommen, das Dr. Cullen unser Gespräch zum Teil 
mitbekommen hatte. Nun hatte er mir gesagt, das er zwei Stellen zu 
vergeben hätte, wie du ja mitbekommen haben solltest ", ich sah Bella an, 
die nur nickte. Also sprach ich weiter.

" Nun wie es aussieht, würde er dir gerne helfen und meinte, wenn du 
Interesse haben solltest, würde er dir gerne die zwei Stellen anbieten. 
Natürlich erst einmal als Probemonat, und dann würdet ihr weitersehen ",
ich sah Bella fragend an.

" Was ist das denn für eine Arbeit ?", Bella sah mich fragend an.  

" Also einmal brauchen wir eine Reinigungskraft für die Praxis, und dann
braucht er noch einen Babysitter für seine dreijährige Tochter. Also 
wenn du es dir zutrauen solltest, würde er dir die Arbeit geben ", ich sah
sie hoffnungsvoll an.

" Alice das geht nicht ".

" Was...wieso nicht ? Bist du verrückt geworden ? Das ist deine Chance, 
du brauchst Arbeit und er würde sie dir geben. Wo willst du den sonnst
welche finden, zumal du schwanger bist, da nimmt dich doch keiner einfach
so ", jetzt wurde ich wieder sauer. Die hatte sie doch nicht mehr alle.

" Willst du dein Kind behalten oder nicht ?".

" Natürlich will ich es behalten, was ist das denn für eine Frage ", entrüstete 
sich Bella, sie sah wieder leicht blass aus.

" Na siehst du, du brauchst die Arbeit und er braucht jemanden. Im übrigen
kannst du dann gleich für später üben. Du kommst morgen früh mit in die 
Praxis, und da wir den ersten Patienten erst um 9.00 Uhr haben, kannst du 
mit ihm in Ruhe reden. Und ich will keine Widerrede hören ", ich zog meine
Augen zusammen und sah, wie Bella ihren Kopf einzog. Ha...das lief doch 
gar nicht mal so schlecht. Und den Rest müsste Dr. Cullen machen.
Wir quatschten dann noch eine ganze Weile miteinander und machten uns
dann für die Nacht fertig. Für Bella zog ich meine Couch aus, damit sie
darauf schlafen konnte, und morgen Früh würde ich schon dafür sorgen
das sie die Arbeit annimmt. Ob sie wollte oder nicht.


Edwards Sicht :

Endlich kam ich zu Hause bei meiner kleinen Prinzessin an und als ich die
Türe aufschloß, flog sie mir schon in die Arme.

" Daddy...Daddy, ich hab dich vermisst ", schrie sie mir ins Ohr. Ich glaube
, irgendwann bin ich noch mal Taub. Ich lachte und hob sie hoch, damit ich
sie durch die Luft wirbeln konnte. Sie quietschte dabei freudig auf und mein 
Herz machte einen Sprung. Es war so schön zu sehen, das sie glücklich war
mich zu sehen.

" Ich hab dich auch vermisst Prinzessin. Und hattest du heute viel Spaß ?", 
fragte ich sie und kitzelte meinen Engel dabei ab.

" Ich durfte den ganzen Tag Fernsehen, weil Tiffany telefoniert hatte ", 
sagte mein Engel. Wie bitte, den ganzen Tag vor der Glotze ? Ich glaub
ich spinne. Tiffany kam gerade aus dem Wohnzimmer und wollte gehen.

" Warten Sie mal Tiffany, es kann nicht angehen, das Sie Emily den ganzen
Tag vor den Fernseher setzen. Dafür werden Sie nicht bezahlt. Sie sollen 
sich mit ihr beschäftigen, aber nicht so ", ich war sauer. War Sie zu gar
nichts zu gebrauchen ? Es war wirklich nicht auf Sie verlass. Ich brauchte
schnellstens eine Neue Babysitterin für Emily, und wenn alles gut gehen 
würde, hätte ich auch schon eine. Bella hatte, obwohl ich sie nur kurz
gesehen hatte, einen sehr vernünftigen Eindruck gemacht. Hoffentlich konnte
Alice sie überzeugen, sonst müsste ich noch mal mein Glück versuchen.

" Also Dr. Cullen, es ist doch egal was sie macht, Hauptsache sie ist nicht
alleine ", sagte Sie ziemlich Hochnäsig. Das konnte doch nicht Ihr ernst sein.

" Sagen sie mal...gehts Ihnen noch gut ? Dafür bezahle ich Sie aber nicht. 
Sie sollen sich mit Emily beschäftigen und sie nicht den ganzen Tag vor 
den Fernseher setzen !", ich wurde immer lauter, aber Tiffany verzog noch 
nicht einmal eine Mine.

" Bis Morgen, Dr. Cullen ", sagte sie dreist zu mir und ging einfach weg.
Ich war sprachlos und wusste nichts mehr zu sagen. Emily sah mich aus
ihren kleinen Kulleraugen an und ich schmolz einfach dahin, meine Wut
auf Tiffany war vergessen.

" Na komm, ich mache uns etwas zu essen und dann gehts ab ins Bett.
Was hast du den heute Mittag gegessen ?", wollte ich von ihr wissen,
sie sollte nicht unbedingt dasselbe zweimal bekommen.

" Cornflakes ".

" Bitte was ? Hat Tiffany dir nichts gekocht wie sie es sollte ?", fragte
ich meine Kleine und sie schüttelte nur mit dem Kopf. Das ging so
nicht weiter.

" Dann koche ich uns jetzt etwas. Was möchtest du denn gerne essen, 
meine süße ?", ich lächelte sie an, sie konnte nur wirklich nichts dafür.

" Spagheeeetttii ", schrie sie wieder und jetzt musste ich richtig laut los 
lachen. Natürlich, ihr Lieblingsessen wie bei allen Kindern. Ich kochte 
uns Spaghetti 
und machte Emily dann fürs Bett fertig. Ich las ihr noch eine 
Geschichte vor und sie schlief 
auch sehr schnell ein. Ich ging in die Küche und räumte noch 
das Ganze Geschirr in 
die Spülmaschine . Anschließend setzte ich mich ins 
Wohnzimmer und las noch etwas, bis 
es dann auch für mich Zeit wurde ins Bett zu gehen.




                                        * ~ *



So das lief doch gar nicht so schlecht mit Bella. Mal sehen 
wie das Gespräch mit ihr und Edward läuft.

Bis zum Nächsten Mal.

Eure Susanne
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Freitag, 25. Februar 2011

Kap 2

KAP 2


                       Was soll ich machen und erste Begegnung


Alice Sicht :

Nachdem Bella mich angerufen hatte, machte ich mir ziemliche Sorgen um Sie. Was hatte nur Mike getan ? Er war mit Bella doch schon ein Jahr zusammen und sie schienen immer so glücklich zu sein. Aber so konnte man sich irren. Ich konnte mir keinen großen Reim auf ihren Anruf machen, nur so viel stand fest...Mike hatte Bella schwanger aus der Wohnung geworfen. Ich musste mich gewaltig zusammen reißen um meine Arbeit Fehlerlos zu machen. Dr. Cullen merkte mir an, das etwas mit mir nicht stimmte.

" Alice, ist alles in Ordnung mit Ihnen ?", er sah mich fragend an und zog seine Augenbrauen in die Höhe.

" Hmm...geht schon. Wäre es in Ordnung, wenn in meiner Mittagspause meine Freundin hier her kommt ?", fragte ich Ihn.

" Ja, aber darf ich fragen wieso ?", er drehte sich um und zog sich dabei die Handschuhe aus, die er bei der Behandlung einer Patientin an hatte. Dann ging er zum Waschbecken und wusch sich die Hände.

" Na ja, sie hat mich vorhin total aufgelöst angerufen und ist völlig fertig. Sie braucht dringend Hilfe. Ich wollte in meiner Mittagspause mit ihr sprechen und versuchen, mit Ihr eine Lösung zu finden ", sagte ich Ihm und hoffte auf sein Verständnis.

" Das geht in Ordnung, solange die Arbeit nicht darunter leidet ", damit drehte Er sich um und ging in sein Büro. Es war Gott sei Dank kein Patient mehr da, es war auch schon kurz vor eins. Meine Pause fing gleich an und ich wartete ungeduldig auf Bella, sie müsste eigentlich gleich da sein. Also hatten wir zwei Stunden um zu reden, ich ging schon mal nach vorne zum Empfangstresen, als auch schon die Tür auf ging und Bella mit einem ziemlich schwer aussehenden Koffer in der Hand rein kam.

" Man Bella, gib mir den Koffer, der ist viel zu schwer für dich ", ich lief auf sie zu und nahm Ihr den Koffer ab. Dann nahm ich sie in den Arm und Bella fing gleich bitterlich an zu weinen.

" Komm her süße ", ich drückte Bella eng an meine Brust und lies sie weinen. Das würde Ihr gut tun.

" Lass uns nach hinten gehen, da können wir ungestört reden. Deinen Koffer stellen wir hinten rein ", ich zog Bella mit mir mit und ging in unseren Pausenraum. Ihren Koffer stellte ich in die Ecke und Bella drückte ich auf eine Stuhl und gab ihr ein Taschentuch. Sie sah gar nicht gut aus, richtig blass war sie im Gesicht, was ja auch kein Wunder war.

" Nun erzähl erst mal, was ist los...was ist passiert ?", ich setzte mich Ihr gegenüber und sah Bella fragend an. Sie sah mich an und fing dann an zu erzählen.

" Also, als ich Mike heute Morgen erzählt hatte, das ich schwanger bin, grinste er mich an und meinte, das ich ja jetzt gehen könnte und wenn das Kind dann da wäre, würde er kommen und es sich holen. Während unserer gesamten Zeit die wir zusammen waren, hatte er eine...feste Freundin. Jessica. Sie kann wohl keine Kinder bekommen und da haben sie gedacht, er könnte mich schwängern und dann hätten sie das Objekt ihrer Begierde, MEIN BABY !", Bella erzählte erst ganz leise, wurde aber immer lauter mit Ihrer Ausführung. Die Tränen liefen wieder in Bächen von Ihren Wangen.

" Er will sie heiraten und da er eine feste Arbeit hat und sie dann verheiratet sind, meinte er...bekommen sie auch ganz leicht MEIN BABY. Da ich ja keinen Mann und auch keine Arbeit habe, somit auch nicht für das Baby sorgen könnte. Alice, ich habe solche große Angst, das er damit durch kommt. Ich will mein Baby nicht verlieren, ich liebe es jetzt schon, ich kann nicht ohne es leben. Lieber würde ich sterben !", schluchzte Bella und vergrub Ihren Kopf in Ihren Händen. Sie tat mir so Leid.

" Du kommst jetzt erst einmal mit zu mir und dann sehen wir weiter ", ich sah Sie an, aber Bella schüttelte Ihren Kopf.

" Das geht nicht Alice. Ich muss mir jetzt erst einmal eine Arbeit suchen und eine Wohnung, ich weiß nur noch nicht, wie ich die bezahlen soll. Das war alles sein Plan, er wusste schon, warum ich nicht arbeiten sollte ", Bella sah mich aus geröteten Augen an. Die Arme, sie tat mir unendlich Leid. Es musste doch einen Weg geben oder etwa nicht ?

" Und was willst du arbeiten ? Ich meine, du musst erst einmal etwas finden ".

" Ich weiß es noch nicht, ich weiß nur, das ich alles nehme was kommt. Ich bin nicht wählerisch. Hauptsache ich habe eine Arbeit ", Bella sah jetzt traurig auf den Tisch. Auf einmal merkte ich eine Person hinter Bella in der Tür stehen.

" Ähmm...Alice, könnten Sie bitte nach her diese Annoncen für mich Telefonisch aufgeben ?", Dr. Cullen stand in der Tür und sah uns irgendwie merkwürdig an.

" Klar mache ich Dr. Cullen, was ist es denn ?", fragte ich Ihn und sah noch mal Bella ins Gesicht. Die wirkte etwas verlegen.

" Einmal brauchen wir eine Neue Reinigungskraft, weil unsere Ms. Taylor gekündigt hat, und dann brauche Ich noch eine Neue Babysitterin für meine Prinzessin. Tiffany ist total ungeeignet ", sagte er und zog dabei seine Augen zusammen. Er kam zu uns an den Tisch und gab mir die Blätter, wo alles nötige drauf stand.

Bella sprang auf einmal von ihrem Stuhl auf und drehte sich Richtung Tür. Was hatte sie denn jetzt vor ?

" Bella wo willst du hin ?", fragte ich sie und stand ebenfalls auf. Dr. Cullen sah von mir zu Bella und wieder zurück. Man sah Ihm an das er im Moment gar nichts verstand.

" Ich muss weg...mir läuft die Zeit davon. ER WIRD NICHT MEIN BABY BEKOMMEN, LIEBER STERBE ICH !!!", schrie sie und lief aus der Praxis davon. Ich war sprachlos.

" Was ist den passiert ?", man sah an, das Dr. Cullen total verwirrt war.

" Es ist kompliziert ", sagte ich ihm und setzte mich wieder hin. Das musste ich erst einmal sacken lassen. Dr. Cullen setzte sich zu mir hin und sah mir ins Gesicht.

" Ich kann zuhören, wenn Sie reden möchten ", ich sah Ihm an, das er es ernst meinte. Sollte ich Ihm von Bellas Problemen erzählen ? Es ginge Ihm ja eigentlich nichts an. Ich schenkte uns erst einmal einen Kaffee ein und stellte Ihm eine Tasse hin.

" Danke ".

" Ich weiß nicht, ob ich es Ihnen erzählen sollte. Es ist schon eine heftige Sache die mit Bella gemacht worden ist ", ich trank einen Schluck von meinem Kaffee und sah Ihm in die Augen. Sie hatten so eine Intensive grüne Farbe, man konnte sich in sie verlieren.

" Es tut mir Leid, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten, Sie müssen es mir nicht sagen, es geht mich ja auch nichts an ", sagte er mir und wollte sich von seinem Stuhl erheben.

" Nein es ist schon in Ordnung. Bella war bis heute Morgen ein Jahr mit Mike zusammen. Sie sind was ich bis jetzt beurteilen konnte, immer glücklich zusammen gewesen. Als sie Ihm heute Morgen erzählte, das sie schwanger ist, sagte er Ihr grinsend....das sie ja jetzt gehen könnte und wenn das Baby da sei, würde er kommen und es sich holen. Er hatte in der gesamten Zeit in der sie zusammen waren, eine feste Freundin. Die will er jetzt heiraten und weil sie wohl keine Kinder bekommen kann, brauchten sie Bella. Sie wollen Ihr das Baby wegnehmen und weil sie keine Arbeit und keinen Mann vorweisen kann mit dem sie verheiratet ist, sieht es für sie wohl auch nicht so gut aus. Mike hat dann alles das was sie nicht hat, Arbeit und eine Ehefrau !", schloss ich meine Rede und sah Ihn genau an. Was dachte er denn jetzt wohl.

" Ich hoffe nur, das sie jetzt nicht durchdreht und die Nerven behält. Sie liebt Ihr Baby jetzt schon über alles ", Dr. Cullen sah mich nachdenklich an und lehnte sich in seinen Stuhl zurück.



Edwards Sicht :

Ich lehnte mich auf meinem Stuhl zurück und nahm einen Schluck von meinem Kaffee. Man konnte doch einer Mutter nicht ihr Kind wegnehmen, Kinder gehörten zu Ihren Müttern. Ich sah die Freundin von Alice ja nur kurz, aber Ihre Äußerung, das sie lieber sterben würde, als Ihr Kind herzugeben, beeindruckte mich mächtig. Wenn ich das alles doch nur damals bei Jane gesehen hätte, wäre ich der glücklichste Mann gewesen. Aber nein, für sie war ja Ihr Kind nach kurzer Zeit eine Belastung. Jane hatte sich lieber einen anderen Mann gesucht und mich und Emily einfach verlassen. Sie wollte sie noch nicht einmal mehr sehen, das tat mir am meisten weh. Mein Herz und meine Seele haben dabei so sehr gelitten, das ich nie wieder eine Frau haben wollte, und bis zu dem heutigen Zeitpunkt blieb ich auch dabei.

" Was für eine Arbeit will den Ihre Freundin haben ?", fragte ich Alice ganz beiläufig.

" Sie sagte, sie nimmt alles, Hauptsache es ist eine Arbeit. Und eine Wohnung braucht sie auch noch. Er hat sie heute Morgen einfach auf die Straße gesetzt. Ich habe Ihr ja angeboten bei mir zu wohnen, aber sie will mir wohl nicht zur Last fallen ", sagte Sie mir.

" Er hat Sie einfach schwanger vor die Tür gesetzt ?", ungläubig sah ich Alice an. Sie nickte nur und Stöhnte dann auf.

" Mike sagte wohl, er kommt wenn das Baby da ist. Und Er hat dann alles das, was Bella nicht hat ", ich konnte es nicht fassen, was Sie mir alles gesagt hatte. In mir reifte eine Idee und ein Gedanke kam mir.

" Na ja...ich meine wir haben eine Arbeit zu vergeben und für meine Prinzessin brauche Ich auch noch jemanden. Also wenn Ihre Freundin Interesse hat, könnten wir es mit Ihr versuchen, wenn Sie will ", sagte ich und Alice sah mich mit großen Augen an.

" Das würden Sie tun ? Einfach so ?", Sie sah mich ungläubig an.

" Alice, hören Sie...ich werde Ihnen jetzt etwas erzählen, und das habe ich noch niemanden erzählt, und das bleibt auch bitte unter uns !", Sie nickte und ich fing an zu erzählen.

" Wie Sie ja wissen bin ich geschieden und habe eine dreijährige Tochter. Als Emily vor drei Jahren geboren wurde, war noch alles in Ordnung, aber nach nur zwei Monaten ging Jane meine damalige Frau jedes Wochenende Party machen. Ich blieb immer zu Hause und passte auf unsere Tochter auf. Eines Tages kam sie zu mir und teilte mir mit, das sie einen anderen Mann kennengelernt hatte und sie verließ mich und auch Emily. Kurze Zeit später waren wir geschieden und Sie hatte auf alle Rechte bezüglich Emily verzichtet. Sie wollte sie noch nicht einmal mehr sehen. Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie eine Mutter einfach so Ihr Kind im Stich lassen kann. Ich muss sagen, Ihre Freundin imponiert mir. Sie liebt Ihr ungeborenes Baby schon so sehr, wie Jane es die ganze Zeit nicht einmal bei unserem Kind getan hatte. Eine Frau die Ihr ungeborenes Kind schon so sehr liebt, muss man einfach helfen. Und wenn Sie es möchte, kann Sie gerne die Arbeit haben, natürlich erst einmal zum Probemonat und dann sehen wir weiter. Ich weiß ja auch nicht, ob Babysitten Ihr überhaupt liegt ", schloss ich meine Rede.
Alice schaute mich nur ungläubig an. Sie konnte wohl das eben gehörte nicht so recht glauben.

" Meinen Sie das Ernst ?".

" Natürlich, darüber mache Ich keine Scherze...also sprechen Sie mit Ihr darüber und geben Sie mir dann bescheid. So wir müssen wieder an die Arbeit ", sagte ich und stand auf. Es war mir so ernst wie noch nie etwas anderes gewesen. Wieso sollte ich nicht jemanden helfen, der es bitter nötig hatte ? Nur weil ich mir geschworen hatte, nie wieder eine Frau in mein Herz zu lassen, hieße das nicht, nicht doch zu helfen wenn ich es könnte. Und Bella brauchte unter diesen Umständen dringend Hilfe. Hoffentlich würde Sie auch die Hilfe annehmen.



                                                * ~ *

Prolog Kap 1

 

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Hier ist eine Neue Geschichte von mir. Lest mal rein, vielleicht gefällt sie euch ja. Viel Spaß 
beim lesen.

LG Susanne


Kurzbeschreibung :
Es geht um den Zahnarzt Dr. Edward Cullen. Er ist ein alleinerziehender Vater einer 
dreijährigen Tochter, 
und ist seid zwei Jahren von seiner Frau Jane geschieden. Sie hat sein Herz gebrochen 
und er will nie wieder
eine Frau in sein Herz lassen.
Und dann ist da noch Bella Swan. Sie war mit Mike zusammen und ist von ihm schwanger,
aber er hat sie 
von Anfang an betrogen und wollte sie nur, um ein Kind zu bekommen. Nun will er es ihr 
wegnehmen. 
Was kann sie tun, um ihr Baby zu behalten ? Findet sie vielleicht die Lösung in Dr. Cullens 
Angebot ?




                                              Prolog


Dr. Edward Cullen  - 28 Jahre, geschieden / Zahnarzt
Emily Cullen            -    3 Jahre , Tochter von Edward
Emmett Cullen         - 31 Jahre , Zahnarzt
Rosalie Cullen mit Emmett verheiratet
Carlisle Cullen        - Arzt
Esme Cullen           - Architektin
Bella Swan            - 25 Jahre
Alice Brandon        - 25 Jahre , Zahnarzthelferin



Edwards Sicht :

6.00 Uhr. Ich wurde ganz unsanft von meinem Wecker geweckt. Genervt haute ich drauf,
damit er endlich Ruhe
gab. Ich hätte gerne noch etwas geschlafen, aber ich musste zur Arbeit und vorher musste 
ich noch meinen kleinen Sonnenschein wecken. Also stand ich auf und ging in mein Bad 
um zu duschen und mich für den Tag fertig zu machen. Nachdem ich frisch geduscht und
rasiert war, ging ich in mein Zimmer zurück und zog mich an. Ich stöhnte genervt auf, weil
meine Haare wieder einmal nicht so wollten wie ich. Sie standen wie immer total in allen 
Richtungen ab. Ich gabs auf und ging zu meiner kleinen Tochter, um sie zu wecken. Emily 
hatte ihren Teddy ganz fest in ihrem Arm und schlief noch seelenruhig. Ich setzte mich zu 
ihr aufs Bett und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.

" Guten Morgen Prinzessin, aufwachen...du musst aufstehen ", weckte ich sie ganz zärtlich. 
Sie war mein ein und alles. Emily machte ganz verschlafen ihre kleinen Augen auf, und gähnte
herzhaft. Sie rieb sich mit ihren kleinen Fingern über die Augen und lächelte mich dann an.

" Morgen Daddy, will noch schlafen ", schmollte sie.

" Ich weiß, ich auch, aber Daddy muss zur Arbeit und Tiffany kommt bald ", sagte ich ihr.
Tiffany war ihr Babysitter, sie passte in der Zeit auf Emily auf, wenn ich bei der Arbeit war.
Innerlich stöhnte ich auf, den Tiffany war nicht sonderlich zuverlässig. Ich spielte schon seid 
längerem mit dem Gedanken, eine andere für Emilys Aufsicht zu suchen. Nur war es verdammt 
schwer, jemanden geeignetes zu finden, dem ich auch meine Prinzessin anvertrauen würde.

" Na komm Prinzessin, anziehen und dann gehen wir runter ", lachte ich sie an und nahm Emily 
ganz fest in den Arm. Ich zog meinem Spatz ein Geblümtes Kleidchen und bunte Sandalen dazu
an. Es war ihr Lieblingskleid. Als wir gerade auf den Weg nach unten waren, klingelte es an der 
Tür. Das konnte nur Tiffany sein, also machte ich die Tür auf und sie stand tatsächlich davor.
Ich schüttelte nur meinen Kopf als ich sah, was sie wieder einmal an hatte. Sie lernte es wirklich
nicht mehr. Einen super kurzen Minirock, ein aufreizendes enges Top und High Heels. Wie
bitteschön sollte man sich SO um ein dreijähriges Kind kümmern ?

" Guten Morgen, Mr. Cullen ", flötete sie mich an. Wiederlich.

" Morgen, Emily ist gerade erst aufgestanden und muss noch frühstücken. Machen Sie ihr bitte 
etwas, ich muss schon zur Arbeit ", sagte ich ihr mit einem kühlen Tonfall und drehte mich von 
ihr weg.
Ich ging zu meine Prinzessin und verabschiedete mich von ihr mit einer sehr festen Umarmung
und einem Kuss.

Dann machte ich mich auf den Weg zu meiner Praxis, die ich mir mit Emmett teilte. Ich dachte 
auf dem Weg dorthin noch einmal an die letzten fünf Jahre zurück. Es hätte so schön sein können.
Vor fünf Jahren lernte ich ich Jane kennen. Es war bei mir liebe auf den ersten Blick. Wir hatten 
nach nur einem Jahr geheiratet, im nach hinein vielleicht etwas voreilig, aber ich war so verliebt in
sie, das es mir egal war was alle dachten. Jane wurde dann auch relativ schnell schwanger und ich 
freute mich wie ein Schneekönig. Jane sah das aber etwas anders und überlegte doch allen ernstes, 
das Baby wegmachen zu lassen. Da hatten wir beide unseren ersten richtig heftigen Ehestreit. Ich 
konnte sie davon überzeugen, das Baby zu bekommen, und nach dem Emily
es die erste Zeit auch gut. Nach nur zwei Monaten dann fing Jane an, und wollte immer öfters 
ausgehen. Jedes Wochenende war sie weg und machte Party, wobei ich zu Hause blieb und auf
Emily aufpasste. Eines Tages kam Jane zu mir und teilte mir mit, das sie sich in einen anderen Mann 
verliebt hätte und mich verlassen würde. Kein Wort von ihrer Tochter, nichts. Sie packte ihre Koffer 
und verschwand, ohne sich noch einmal bei mir oder Emily zu verabschieden. Ich stand wie 
geschockt im Wohnzimmer und wusste nicht mehr weiter. Sie ging, ohne auch nur ein Andenken 
an sie oder mich mitzunehmen, nicht einmal ein Bild hatte sie mitgenommen. Sie war total gefühlskalt. 
Sie brach mir mein Herz und meine Seele. Ein paar Monate später waren wir geschieden, und sie 
verzichtete auf alle Rechte an Emily, sie wollte sie noch nicht einmal sehen. Das war jetzt zwei Jahre
her, und in diesem Moment schwor ich mir, nie wieder eine Frau in mein Herz zu lassen.


                                              * ~ *


Bellas Sicht :

Ich war total fertig mit meinen Nerven. Heute Morgen hatte mir Mike sein wahres Gesicht gezeigt.
Ich war jetzt mit Mike seid einem Jahr zusammen und eigentlich sehr glücklich. Als ich Mike sagte 
das ich schwanger bin, grinste er mich an und meinte, das ich ja jetzt gehen könnte, da er nicht in
mich verliebt sei. Er hatte die gesamte Zeit unserer Beziehung ein Verhältnis mit einer Jessica und 
wollte sie auch heiraten. Dies könne er ja jetzt, und er meinte zu mir, wenn das Baby da sei, würde 
er kommen und es sich holen. Jessica konnte wohl keine Kinder bekommen, und er brauchte
jemanden, von dem er das bekommt, was sie nicht bekommen könnte. EIN BABY !!! Er hatte 
einen festen Job und wenn sie verheiratet seien, würde ich das Kind nicht behalten können, da ich
keine Arbeit hatte und keinen Mann. Er hatte dann alles, was ich dem Kind nicht bieten konnte. 
Wie soll es den jetzt weiter gehen ? Er setzte mich heute Morgen vor die Tür, weil es ja seine 
Wohnung sei. Wo sollte ich den jetzt hin ? Ich bin Anfang des zweiten Monats schwanger und 
sitze auf der Straße. Ich musste ganz schnell eine Arbeit finden und auch eine billige Wohnung, 
nur wovon sollte ich diese bezahlen ? Ich war so verzweifelt, das mir nichts anderes einfiel, als
Alice anzurufen. Nur leider war sie jetzt auf der Arbeit, aber was blieb mir anderes übrig ? Ich 
wählte ihre Nummer und wartete, das sie abnahm.

" Alice Brandon ", meldete sie sich auf ihrem Handy. Ich musste schlucken, wie sollte ich ihr das 
alles in der kurzen Zeit erzählen ? Mir kamen schon wieder die Tränen und ich musste weinen.

" Alice, hier ist Bella ", weinte ich ins Telefon.

" Bella, was ist den los, warum weinst du ?", fragte sie mich leicht panisch.

" Alice, ich bin schwanger...Mike hat mich...ausgenutzt...raus-
geschmissen. Er will mir mein Baby ...wegnehmen ", weinte ich und stotterte ins Handy.

" Ganz ruhig, Bella. Rege dich nicht auf, denk an das Baby. Oh mein Gott, du bekommst ein
Baby. Aber warum...", ich unterbrach ihren Redeschwall.

" Alice, ich weiß nicht wohin ich soll. Ich habe doch kein Geld und auch keine Wohnung. Ich 
brauche dringend eine Arbeit, weißt du vielleicht etwas für mich ?", fragte ich sie.

" Bella ganz ruhig, kannst du hier in die Praxis kommen ? Ich habe in einer Stunde Mittagspause, 
dann setzen wir uns zusammen und bereden alles ", fragte Alice und ich stimmte zu. Also machte 
ich mich auf den Weg zu der Praxis, wo sie arbeitet, und hoffte sie könnte mir helfen. Es wirkte 
auf einmal alles so sinnlos. Ich freute mich jetzt schon so sehr auf mein Baby, das ich es auf gar 
keinen Fall hergeben würde. Lieber würde ich sterben. Hoffentlich weiß Alice Rat, ich brauchte 
dringend Arbeit und eine Wohnung. Männer sind alles Schweine, man kann ihnen nicht vertrauen.
Mike hatte mir mein Herz raus gerissen, wie sollte ich jemals wieder einem Mann vertrauen können ?



                                               * ~ *



Hmm....mal sehen wie es mit Edward und Bella weiter geht. Beide haben ein Schicksal, was sie auf 
Schicksalhafte Weise verbindet.
Kann es sein, das es für die beiden Bestimmung ist, das durch zu machen um anschließend glücklich 
zu werden ?

Bis zum Nächsten Mal.

Eure Susanne
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